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Konfigurator in Website einbinden: Was brauchen Sie für den Start?

Configurator op website zetten: wat heb je nodig om te starten?

Einen Konfigurator in die Website einbinden muss kein neues Websiteprojekt werden. Bevor Sie etwas platzieren, sollte jedoch klar sein, welches Produkt Sie anbieten, welche Auswahlmöglichkeiten den Preis bestimmen und was Sie bewusst erst nach einem Vor-Ort-Termin besprechen.

Fangen Sie deshalb klein an. Wählen Sie ein Produkt, für das Sie jetzt viele vergleichbare Preisanfragen erhalten, und erstellen Sie dafür zuerst ein übersichtliches Formular. So haben Sie schneller etwas Brauchbares als wenn Sie sofort Ihr gesamtes Sortiment online stellen möchten.

Mit welchem Produkt sollten Sie am besten anfangen?

Wählen Sie ein Produkt, dessen Preis meist aus festen Auswahlmöglichkeiten entsteht. Denken Sie an eine Terrassenüberdachung, einen Sonnenschutz, ein Fenster, eine Glasschiebewand oder einen Bodenbelag. Nutzen Sie heute eine Preisliste oder Tabelle, um ein Angebot zu erstellen? Dann ist das oft ein gutes Zeichen dafür, dass ein Online-Konfigurator zu Ihnen passt.

Beginnen Sie nicht mit dem Produkt, das die meisten Ausnahmen kennt. Wählen Sie lieber eine Ausführung, die Sie häufig verkaufen und deren Grundpreis, Maße und Optionen Sie bereits gut kennen. Sie müssen nicht sofort alle Varianten anbieten.

Eine praktische erste Auswahl besteht aus:

  • einem Hauptprodukt, zum Beispiel einer Aluminium-Terrassenüberdachung;
  • den Maßen, die Sie tatsächlich liefern können;
  • fünf bis acht Auswahlmöglichkeiten, die den Preis bestimmen, etwa Farbe, Dachmaterial, Seitenwand, Sonnenschutz und Montage;
  • einem klaren nächsten Schritt nach der Anfrage, zum Beispiel einer Angebotsprüfung oder einem Aufmaßtermin.

Alles, was keinen Einfluss auf Preis oder Ausführung hat, muss nicht in das erste Formular. Eine lange Liste zusätzlicher Fragen macht es Besuchern unnötig schwer.

Welche Auswahlmöglichkeiten gehören in einen Produktkonfigurator?

Einen Produktkonfigurator zu erstellen bedeutet nicht, möglichst viele Fragen zu stellen. Es geht um die Fragen, die nötig sind, um einen brauchbaren Preis zu zeigen und eine vollständige Anfrage zu erhalten.

Nehmen Sie ein Unternehmen für Terrassenüberdachungen als Beispiel. Der Besucher wählt zuerst Breite und Tiefe. Danach wählt er die Profilfarbe, das Dachmaterial und mögliche Seitenwände. Anschließend kann er Sonnenschutz, Beleuchtung und Montage hinzufügen. Bei jedem Schritt wird der Preis angepasst.

Der Unternehmer erhält dadurch keine Anfrage mit nur: „Was kostet eine Überdachung?“ Er sieht sofort Maße, Farbe, Dachauswahl und Extras. Das spart Rückfragen per E-Mail und macht das erste Gespräch konkreter. Der Artikel über die richtigen Auswahlmöglichkeiten in einem Angebotsformular hilft Ihnen dabei, diese erste Auswahl klar festzulegen.

Berücksichtigen Sie Auswahlmöglichkeiten, die voneinander abhängen. Wählt jemand zum Beispiel keine Beleuchtung, muss diese Person auch keine Lichtfarbe auswählen. Wenn nur relevante Optionen angezeigt werden, wirkt das Formular kürzer und übersichtlicher.

Wie richten Sie die Preisberechnung auf Ihrer Website ein?

Eine Preisberechnung auf der Website funktioniert nur, wenn Ihre eigenen Preise gut eingerichtet sind. Das geht mit Preisregeln in einer Matrix, zum Beispiel je nach Größenbereich und Material, oder mit einer Formel für Produkte, die pro Quadratmeter, Meter oder Stück berechnet werden.

Für eine Terrassenüberdachung können Sie beispielsweise Preisregeln für eine bestimmte Breite und Tiefe in Kombination mit einem Dachtyp erstellen. Zusätzliche Optionen wie Beleuchtung oder eine Seitenwand erhalten eine eigene Preisregel. Der Konfigurator findet die passende Regel, sobald der Besucher seine Auswahl trifft.

Haben Sie bereits eine Preisliste in Excel? Dann müssen Sie diese nicht unbedingt manuell übertragen. Sie können Preise importieren und vorher sehen, was sich ändert. Prüfen Sie jedoch immer, ob alle wichtigen Kombinationen einen Preis haben. Ein Besucher, der genau eine Kombination ohne Preis auswählt, sollte nicht in einer Sackgasse landen.

Der Preis, den ein Kunde sieht, muss zu dem passen, was später in der Anfrage und im Angebot steht. Lesen Sie auch, wie Sie eine Preisindikation auf Ihrer Website ohne Unterschied zum Angebot aufbauen. Das verhindert Diskussionen über einen Betrag, der sich unterwegs plötzlich ändert.

Was lassen Sie bewusst aus dem Konfigurator heraus?

Ein Konfigurator ist für Standardsituationen gedacht. Nicht alles muss darin stehen – und genau das ist sinnvoll. Bei Maßanfertigungen kann ein Aufmaß, eine Prüfung oder ein Gespräch weiterhin nötig sein.

Denken Sie an eine schwierige Zufahrt, eine schiefe Wand, ein abweichendes Fundament oder Genehmigungen. Sie können solche Punkte als separate Position aufnehmen, als Preisspanne anzeigen oder deutlich erwähnen, dass Sie sie erst nach dem Aufmaß beurteilen. Der Besucher erhält so trotzdem einen fundierten Preis auf Basis seiner Auswahl, ohne dass Sie so tun, als wäre jede Situation gleich.

Beim Beispiel der Terrassenüberdachung bedeutet das: Der Kunde kann Maße, Farbe, Dach und Optionen auswählen. Stellt sich beim Termin heraus, dass die Fassadenkonstruktion oder der Untergrund zusätzliche Arbeiten erfordert, besprechen Sie das als besondere Situation. Der Online-Betrag ist dann kein willkürlicher Wert, sondern eine klare Grundlage für das Gespräch.

Wie fügen Sie einen Konfigurator zu Ihrer Website hinzu?

Sobald Ihr Formular und Ihre Preise fertig sind, können Sie den Konfigurator als eigene Seite oder als Widget in eine bestehende Seite einbinden. Dafür müssen Sie nicht Ihre gesamte Website umbauen.

Eine eigene Seite funktioniert gut, wenn Sie Besucher über eine Anzeige oder einen Menüpunkt direkt zu einem Produkt führen möchten. Ein Widget passt dagegen gut auf eine bestehende Produktseite, zum Beispiel unter die Erklärung zu Ihren Terrassenüberdachungen oder Ihrem Sonnenschutz. Der Konfigurator lädt erst, wenn der Besucher ihn öffnet.

Mit Klantly beginnen Sie nicht vor einem leeren Bildschirm. Es gibt Vorlagen je Produktart mit Schritten, Optionen, Bildern und – wenn passend – einer 3D-Ansicht. Sie passen die Vorlage an Ihr eigenes Sortiment an und ersetzen die Beispielpreise durch Ihre eigenen Preise. Sehen Sie sich an, was ein Konfigurator für Ihre Website zusätzlich mit Anfragen und Angeboten machen kann.

Testen Sie vor dem Livegang immer selbst den Weg, den Ihr Kunde nimmt. Probieren Sie einige gängige Kombinationen aus, eine Kombination mit zusätzlichen Optionen und eine Situation, die Sie nicht anbieten. Prüfen Sie auch, wie das Formular auf Ihrem Smartphone funktioniert. Viele Besucher stellen ihr Produkt schließlich mobil zusammen.

Einen Konfigurator in Ihre Website einzubinden wird übersichtlich, sobald Sie nicht alles auf einmal lösen möchten. Wählen Sie ein Produkt, machen Sie die preisbestimmenden Auswahlmöglichkeiten klar und geben Sie Ausnahmen einen logischen Platz im weiteren Kontakt. Möchten Sie das für Ihr Unternehmen in Ruhe erkunden? Jetzt starten mit Klantly und entdecken, was zu Ihrer Arbeitsweise passt.