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Angebotsformular erstellen: Start mit diesen 5 Fragen

Offerteformulier maken: begin met deze 5 keuzes

Ein Angebotsformular erstellen klingt einfach: Du setzt ein paar Eingabefelder auf deine Website und wartest auf Anfragen. Doch freie Textfelder führen oft zu Nachrichten wie: „Was kostet eine Terrassenüberdachung mit etwa vier Metern?“ Damit kannst du noch kein Angebot kalkulieren.

Die Lösung ist nicht, direkt zwanzig Fragen zu stellen. Frage zuerst nur nach den Auswahlmöglichkeiten, die den Preis wirklich bestimmen. So bekommt der Besucher schnell etwas zurück, während du eine Anfrage erhältst, mit der du weiterarbeiten kannst.

Welche fünf Fragen gehören in ein Angebotsformular?

Die besten Fragen für eine Angebotsanfrage unterscheiden sich je nach Produkt. Trotzdem kannst du meist mit fünf Arten von Auswahlmöglichkeiten beginnen. Wähle nur Themen, die bestimmen, was du lieferst oder was es kostet.

  • Maße: zum Beispiel Breite, Höhe, Fläche oder Stückzahl.
  • Produkttyp: zum Beispiel eine Terrassenüberdachung, ein Carport oder eine Glasschiebewand.
  • Material oder Ausführung: etwa Holz oder Kunststoff, Glas oder Polycarbonat.
  • Farbe oder Oberflächenausführung: wichtig, wenn sie die Ausführung oder den Preis beeinflusst.
  • Extras: wie Montage, Beleuchtung, Bedienung, Belüftung oder Zubehör.

Mit diesen Fragen baust du kein allgemeines Kontaktformular, sondern einen gezielten Weg zum Preis. Der Besucher muss nicht raten, welche Informationen du brauchst. Und du musst nicht erst drei E-Mails schreiben, um die Grundlagen zu klären.

Beginne nicht mit Angaben wie Adresse, Telefonnummer und einem umfangreichen Kommentarfeld. Diese Angaben sind erst sinnvoll, nachdem jemand sein Produkt zusammengestellt hat und versteht, was ihm die Anfrage bringt. Ein Besucher, der sich noch orientiert, will zuerst wissen, ob seine Wünsche und sein Budget zusammenpassen.

Wie wählst du Fragen aus, die den Preis wirklich bestimmen?

Nimm deine aktuelle Preisliste, dein Tabellenblatt oder die letzten zehn Angebote zur Hand. Schau nicht auf alles, was du in einem Gespräch besprichst, sondern nur auf die Auswahlmöglichkeiten, die den Preis verändern. Das sind die Fragen, die in dein Anfrageformular auf der Website gehören.

Eine Frage wie „Wann möchten Sie einen Termin?“ kann nützlich sein, bestimmt aber meist nicht den Preis. Die hebst du dir für später auf. Das Gleiche gilt oft für Details, die du ohnehin erst beim Aufmaß prüfen kannst, etwa eine schwierige Zufahrt oder eine schiefe Wand.

Stelle dir bei jeder möglichen Frage drei Dinge:

  1. Verändert die Antwort den Preis oder die Ausführung wesentlich?
  2. Kann der Kunde die Antwort selbst vernünftig geben?
  3. Kannst du mit der Antwort etwas anfangen, bevor du anrufst?

Lautet die Antwort dreimal ja, gehört die Frage wahrscheinlich in dein Formular. Lautet sie nein, lässt du sie besser weg oder stellst sie später. So verhinderst du, dass sich eine Anfrage wie ein Verhör anfühlt.

Ein Konfigurator hilft dabei, weil du Auswahlmöglichkeiten mit Preisregeln verknüpfst. Der Besucher wählt zum Beispiel Maße und Dachmaterial, woraufhin sich der Preis direkt anpasst. Sieh dir an, wie ein Konfigurator auf deiner Website diesen Prozess unterstützen kann, wenn du individuelle Preise aus einer Matrix oder Formel aufbaust.

Wie teilst du Fragen im Konfigurator auf kurze Schritte auf?

Ein langes Formular, in dem alles untereinander steht, schreckt besonders auf dem Smartphone ab. Der Besucher weiß nicht, was ihn erwartet, und bricht schneller ab. Kurze Schritte wirken ruhiger: erst ein Thema, dann das nächste.

Eine logische Reihenfolge ist meist: Beginne mit der Hauptauswahl, dann kommen die Maße, anschließend die Ausführung und zum Schluss die Extras. Zeige nach jedem Schritt, was die Auswahl bedeutet. Das kann mit einem wechselnden Bild, einer 3D-Ansicht oder einem sich ändernden Preis geschehen.

Mach die Schritte nicht künstlich klein. Fünf Bildschirme mit jeweils einer einfachen Frage können sich ebenfalls unnötig langsam anfühlen. Fasse Fragen zusammen, die zusammengehören, etwa Breite und Tiefe. Das Ziel ist Übersicht, nicht möglichst viele Klicks.

Berücksichtige auch die Reihenfolge, in der jemand denkt. Bei einer Veranda möchte ein Besucher oft zuerst wissen, welcher Dachtyp ihm gefällt. Ohne Maße ist ein Preis aber noch nicht brauchbar. Setze die Maße deshalb früh in den Ablauf, bevor du viel Zeit für Details verlangst.

Welche Folgefragen zeigst du nur, wenn sie relevant sind?

Nicht jeder Kunde muss jede Frage beantworten. Wer keine Beleuchtung auswählt, muss auch keine Lichtfarbe wählen. Wer sich für eine geschlossene Seitenwand entscheidet, braucht möglicherweise keine Frage zu Glas.

Das nennt man bedingte Fragen: Eine Folgeauswahl erscheint nur, wenn eine frühere Antwort sie relevant macht. Dadurch bleibt dein Formular für dich vollständig, für den Besucher aber kurz. Außerdem verhinderst du unmögliche Kombinationen in der Anfrage.

Achte dabei auf einen wichtigen Punkt: Ändert jemand eine frühere Auswahl, müssen unpassende Folgeauswahlen verschwinden. Sonst kann jemand versehentlich für eine Option bezahlen, die er gar nicht mehr sieht. Ein gutes Formular folgt dem Weg des Kunden, nicht dem gesamten Produktkatalog.

Du kannst auch aus dem Verhalten in deinem Formular lernen. Siehst du, dass viele Besucher bei einem Schritt abbrechen, prüfe zuerst, ob du dort zu viel abfragst. Manchmal hilft es, eine Frage zu verschieben, kürzer zu formulieren oder erst anzuzeigen, nachdem eine frühere Auswahl sie erforderlich macht. Das ist eine praktische Methode, um weniger Formularabbrüche zu bekommen, ohne an Preis oder Produkt zu schrauben.

Wie sieht ein Angebotsformular für eine Veranda aus?

Angenommen, du verkaufst Aluminiumveranden. Eine Nachricht wie „Bitte Preis für eine Überdachung“ ist zu ungenau. Du weißt nicht, welche Maße, Dacheindeckung oder Extras der Kunde erwartet.

Ein praktisches Beispiel für ein Angebotsformular für dieses Produkt kann so aussehen:

  1. Der Besucher wählt zuerst Breite und Tiefe.
  2. Danach wählt er die Profilfarbe und das Dachmaterial.
  3. Anschließend gibt er an, ob er Seitenwände oder ein Giebeldreieck möchte.
  4. Nur wenn er Beleuchtung auswählt, erscheint die Frage nach der Art der Beleuchtung.
  5. Zum Schluss wählt er mögliche Beschattung, Montage und trägt seine Daten ein.

Die Anfrage enthält dann Maße, Farbe, Dach und die gewählten Optionen. Wenn deine Preisregeln dazu passen, kann der Besucher direkt sehen, was diese Ausführung kostet. Du erhältst dann keine lose Bitte um eine Preisindikation, sondern eine konkrete Grundlage für ein Angebot.

Besondere Situationen musst du nicht krampfhaft in das Formular packen. Fundament, eine abweichende Fassade oder eine schwierige Zugänglichkeit kannst du als separate Position behandeln oder nach dem Aufmaß besprechen. Stelle aber klar, dass der Preis auf den eingegebenen Angaben basiert. So verhinderst du, dass ein Online-Betrag wie ein Versprechen für jede denkbare Situation wirkt.

Wenn du nach der Anfrage schneller weiterarbeiten möchtest, kann eine Konfiguration direkt als Lead mit Angebot eingehen. Dadurch musst du Maße und Auswahlmöglichkeiten nicht erneut übertragen, bevor du ein Angebot erstellst und versendest.

Ein gutes Formular ist nie ganz fertig. Beginne mit den fünf Auswahlmöglichkeiten, die den Preis bestimmen, schau dir an, welche Fragen Besuchern schwerfallen, und verbessere es dann Schritt für Schritt. Möchtest du entdecken, was Klantly für dein Unternehmen bedeuten kann? Kostenlos starten.